Ein Permalink ist die dauerhafte Adresse einer einzelnen Seite oder eines Beitrags – also die URL, unter der ein Inhalt langfristig erreichbar bleibt. Der Begriff setzt sich aus „permanent“ und „Link“ zusammen und stammt aus der Blog-Welt; heute begegnet er dir vor allem in WordPress.
Dort legst du unter Einstellungen → Permalinks fest, nach welchem Muster WordPress die Adressen aller Beiträge bildet.
Welche Permalink-Struktur ist die richtige?
In der Grundeinstellung erzeugt WordPress Adressen wie ?p=123. Die sagen weder Menschen noch Suchmaschinen, worum es geht. Für fast jede Website ist die Struktur „Beitragsname“ die beste Wahl.
Ein guter Permalink ist:
- kurz und sprechend, zum Beispiel
/seo-tipps/ - kleingeschrieben, Wörter mit Bindestrich getrennt
- frei von Datum, ID und Füllwörtern
- so gewählt, dass er sich nicht mehr ändern muss
Warum sind Permalinks für SEO wichtig?
Die URL steht im Suchergebnis, wird geteilt und von anderen Websites verlinkt. Eine lesbare Adresse schafft Vertrauen und verrät schon vor dem Klick das Thema.
Kritisch wird es, wenn du Permalinks nachträglich änderst. Die alte Adresse läuft dann ins Leere: Besucher landen auf einer Fehlerseite, und die Kraft bestehender Backlinks geht verloren. Jede geänderte URL braucht deshalb eine 301-Weiterleitung auf die neue. Eine WordPress SEO Agentur plant solche Umstellungen so, dass keine Rankings verloren gehen.



