Was sind Core Web Vitals?

1 min. Lesedauer Zuletzt aktualisiert: 14. Okt. 2026

Core Web Vitals sind drei Kennzahlen, mit denen Google die Nutzererfahrung einer Seite misst: wie schnell sie lädt, wie flott sie auf Eingaben reagiert und wie ruhig sie beim Laden bleibt. Sie gehören zu den Signalen, die Google unter „Page Experience“ zusammenfasst.

Wie funktionieren die Core Web Vitals?

Google gibt für jede Kennzahl einen Grenzwert vor, ab dem eine Seite als „gut“ gilt:

  • Largest Contentful Paint (LCP): Das größte sichtbare Element ist nach höchstens 2,5 Sekunden geladen.
  • Interaction to Next Paint (INP): Die Seite reagiert auf Klicks und Eingaben in höchstens 200 Millisekunden. INP hat im März 2024 den älteren Wert FID abgelöst.
  • Cumulative Layout Shift (CLS): Inhalte verrutschen beim Laden kaum, der Wert liegt bei höchstens 0,1.

Gemessen wird mit Daten echter Besucher aus dem Chrome-Browser, nicht im Labor. Damit eine Seite besteht, müssen mindestens 75 Prozent der Seitenaufrufe die Grenzwerte erreichen.

Warum sind Core Web Vitals wichtig?

Für das Ranking sind sie ein Faktor unter vielen, guter Inhalt wiegt schwerer. Für den Umsatz zählen sie trotzdem: Eine Seite, die langsam lädt oder beim Tippen springt, verliert Besucher, bevor sie anfragen oder kaufen. Das trifft vor allem Online-Shops auf dem Smartphone.

Typische Ursachen sind große Bilder, zu viele Skripte und Werbe- oder Cookie-Banner ohne reservierten Platz. Mit einer laufenden SEO Betreuung überwachst du die Werte dauerhaft, damit ein neues Plugin oder Tracking-Skript sie nicht unbemerkt verschlechtert.